Predigthilfe zur Friedensdekade

Predigthilfe 2019

»Friedensklima« lautet das Thema der diesjährigen Friedensdekade. Der alttestamentliche Text, den das Herausgeber*innenteam ausgewählt hat, ist der Psalm 137, aus dem auch die Titelzeile der vorliegenden Predigthilfe stammt.

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Bewusst wird mit der Wahl dieses Titels eine ganze Bandbreite von Themen angesprochen. Unsere Interpretation finden Sie im vorliegenden Heft. Für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste spielt auch die Erinnerung an den 9. November 1938 eine zentrale Rolle. Wer den Frieden bewahren will, muss erinnern und sich der Gewaltgeschichte der eigenen Religion bewusst sein.

Wer aufstehen und das Richtige tun will, muss wissen, wo die Fallstricke des Scheiterns lauern. Danke an dieser Stelle deshalb Thomas Sternberg, dem Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, der in seinem Geleitwort sowohl auf die Gefahren des Klimawandels wie auch auf die des derzeitigen gesell- schaftlichen Wandels verweist. Die bildliche Gestaltung unserer Predigthilfe liegt uns sehr am Herzen.

Ingrid Schmidt hat für die vorliegende Ausgabe Bilder von Jacob Pins bereitgestellt und führt uns in sein Werk und sein Leben ein. Lorenz Wilkens und Helmut Ruppel stellen den Psalm 137 in einer wunder – baren Übertragung von Lorenz Wilkens in das Zentrum ihres Gottesdienstentwurfes zur Ökumenischen Friedensdekade. Darüberhinaus haben wir Barbara Wündisch-Konz um einen Beitrag zu dem schöpfungstheologischen Text in Sprüche 8,22-9,1 gebeten, und sie beschreibt wunderbar den Tanz mit der Weisheit im Dreiertakt von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

Gemeinsam mit Marie Hecke lege ich homiletische und liturgische Über legungen für einen Gottesdienst zum 9. November vor. Die Verantwortlichen der Perikopenrevision haben in einer klugen Wahl die Verleugnung Jesu durch Petrus in Markus 14 zum Predigttext für den 9. November gemacht und wir spüren den Dimensionen des Textes nach.

Wir erinnern nicht, um uns von der Gegenwart abzuwenden, wir erinnern, um uns der Gegenwart zuzuwenden und sie klarer zu erkennen, als wir es ohne die historische Tiefenschärfer vermochten. Wir sehen, um wieviel lauter und gewalttätiger sich der Antisemitismus auf unseren Straßen Bahn bricht und haben daher Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt/Main, und Sigmound Königsberg, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde in Berlin, um ihre Wahrnehmungen gebeten.

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