Jahresbericht

Jahresbericht 2015

Wie zieht man ein Resümee nach einem in vielerlei Hinsicht solch herausfordernden Jahr, wie es das vergangene auch für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste gewesen ist? Wie misst man Erfolg und Misserfolg, welche Maßstäbe wollen und können wir anlegen, die uns als Organisation, aber auch den Herausforderungen der Welt, in der wir handeln, gerecht werden?

Zwei Frauen im Winter mit Mützen im Schnee, Titelbild des Jahresberichts 2015 von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.
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Wir wollen uns nicht erinnern, um uns von der Gegenwart abzuwenden, sondern um uns dieser Gegenwart aktiv zuzuwenden und die Zukunft zu gestalten – mit diesen Gedanken lässt sich eine Leitlinie unserer Organisation beschreiben. Das haben wir in dem Jahr, in dem sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und das Kriegsende zum siebzigsten Mal jährten, erfolgreich getan. Wir sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert: zahlreiche Menschen sind auf der Flucht, der Krieg in der Ukraine dauert an, Terroranschläge nicht nur in Frankreich und Israel, immer mehr Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. Wir haben uns öffentlich und pointiert zu Wort gemeldet und stetig und für unsere vielen Projektpartner_innen verlässlich die tägliche Arbeit getan. Wir haben neue Partner_innen gewonnen und traditionelle Partnerschaften bewahrt.