Europa

Zeitschrift: zeichen 1 / 2019

Die Wahlen zum Europäischen Parlament stehen bevor, und daher haben wir uns entschieden, ein zeichen zum Thema Europa in Eure und Ihre Hände zu legen. Für uns ist dies ein Anlass, verschiedene Perspektiven auf unsere europäische Gegenwart zu werfen und verschiedene Stimmen zu Wort kommen zu lassen.

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Die Wahlen zum Europäischen Parlament stehen bevor, und daher haben wir uns entschieden, ein zeichen zum Thema Europa in Eure und Ihre Hände zu legen. Viele Nachrichten aus und über Europa machen uns in diesen Tagen Sorgen, wie das Drama um den Brexit, das Aufkommen von Populismus und Nationalismus in verschiedenen Mitgliedsstaaten, die wirtschaftliche Schieflage zwischen Nord und Süd und vieles mehr.

Und gleichzeitig erleben wir in unserer Arbeit vieles, das uns Hoffnung und Mut macht.Arne Lietz, EU-Abgeordneter und früherer ASF Freiwilliger, berichtet im Interview, wie rechtsextremistische Parteien die Arbeit im Parlament beeinflussen.

Prof. Krysztof Ruchniewicz schreibt über Phasen der deutsch-polnischen Beziehung und zeigt Facetten des Begriffs »Versöhnung« auf.

Die Frage der deutschen Reparationen für Griechenland als Folge der dortigen nationalsozialistischen Verbrechen stellt Thomas Heldt. Sabrina Gröschel wirft einen auch persönlichen Blick auf Großbritannien und die Gespräche über den Brexit.

Unser ehemaliger Freiwilliger Leo Buddeberg begründet seine Meinung zu Ungleichheiten in der Staatengemeinschaft und unser aktueller Freiwilliger aus dem Deutschland-Programm, Matthew Rosenblatt, be- leuchtet Stereotype von US-Amerikaner*innen gegenüber Europa – und umgekehrt.

Schließlich berichtet unsere Freiwillige Lilith Lücke vom Empfang der Freiwilligen durch den israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin am 27. Januar. Trotz aller Probleme bleibt die EU ein Projekt, das Hoffnung macht auf eine bessere Zukunft.

Ein Projekt, das auch Sache der Kirchen sein sollte, wie Katrin Hatzinger in ihrem Beitrag am Beispiel der Bürger*innendialoge in Frankfurt/Oder schreibt. Die Oder als Grenzfluss ist auch Ausgangspunkt der Andacht, verfasst von Christian Stäblein, dem künftigen Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Besonders ans Herz legen möchte ich Euch und Ihnen den Artikel von Aleida Assmann. Die Preisträgerin des Friedenspreises des deutschen Buchhandels war Festrednerin auf dem Jahresempfang von ASF in Frankfurt/ Main. Für das zeichen stellt sie Gedanken darüber vor, was Europa zusammenhält – als Friedens- und Freiheitsprojekt, aber auch als Hort der Menschenrechte und aufgrund seiner Erinnerungskultur nach zwei Weltkriegen.

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