75 Jahre Kriegsende

Zeitschrift: zeichen 1 / 2020

Als die Texte für dieses zeichen entstanden sind, ahnten wir noch nicht, welche Auswirkungen die Ausbreitung des Covid-19 haben würde und wie sehr unser aller Leben davon ab spätestens Mitte März bestimmt werden würde. 75 Jahre Kriegsende – dieses Thema möchten wir Ihnen trotz der aktuellen Krise
sehr ans Herz legen, denn die Wunden aus der Zeit der nationalsozialistischen Vernichtung sind bei vielen Menschen noch immer sehr präsent. Wir geben mit diesem zeichen den Menschen weiter Aufmerksamkeit, die die Nachwirkungen der Verfolgung noch immer in sich tragen.

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Wir richten den Blick auch auf die Menschen und Gruppen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden und bis heute wenig Anerkennung und Entschädigung erhalten haben: die griechischen Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen und die Minderheit der Sinti und Roma. Mit dem zeitlichen Abstand zum Kriegsende werden zunehmend weiter Diskussionen geführt über eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte. Als ein wichtiger Aspekt gehört da auch die Frage zur Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft hinein. Hochaktuell ist auch die Frage, welche Bedeutung Möglichkeiten der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz in der Erinnerungskultur zum Holocaust zukommen kann. Den Aspekt der Digitalisierung etwa von Zeitzeug*innengesprächen beleuchten wir durch die Einschätzungen verschiedener Autor*innen. Besonders spannend sind die internationalen Perspektiven auf die Jahrestage des Kriegsendes, die in unseren Partnerländern an verschiedenen Daten stattfinden und sich mit aktuellen politischen Fragen verknüpfen.

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