Gedenkgottesdienst zum 27. Januar

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Der Befreier wandte sich um und blickte Petrus an. Da erinnerte sich Petrus: »Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« Lukas 22,61

Und er ging hinaus und weinte bitterlich

Christ*innen beteiligten sich an der Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden. Darin manifestiert sich der christliche Verrat, der andauert: am Juden Jesus von Nazareth und an seinem Volk Israel.

Wir gedenken am 27. Januar der im Nationalsozialismus Verfolgten und Ermordeten. Wir denken an die Überlebenden und ihre Nachkommen, die bis heute an schweren Traumata leiden. In Deutschland wurde nach 1945 viel geklagt und geweint. Aber um wen wurde da geweint und getrauert? Um wen trauern wir – heute?

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, die Evangelische Akademie zu Berlin und die Französische Kirche Berlin laden ein zum Gedenkgottesdienst. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es die Möglichkeit, miteinander im Gespräch zu bleiben.

Musikalische Gestaltung:

Staats- und Domchor Berlin unter Leitung von Prof. Kai-Uwe Jirka  /  KMD Kilian Nauhaus (Orgel)

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