Digitaler Salon: Zeitzeugengespräch mit Joop Caneel

Der Schweizer Shoah-Überlebende berichtet über sein Leben und die Verfolgung seiner Familie im Nationalsozialismus. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gamaraal Foundation

Wenige Wochen vor Kriegsausbruch wird Joop Caneel in Amsterdam geboren. Ein Jahr später werden die Niederlande von den deutschen Truppen besetzt, zwei weitere Jahre später müssen seine Eltern ihn weggeben. Als jüdischer Familie droht ihnen unter der NS-Besatzung die Deportation.

Getrennt von seinen Eltern überlebt er als Kind die Shoah und kann nach Kriegsende zu seinen Eltern zurückkehren. Heute lebt Joop Caneel seit Längerem in der Schweiz. Spät hat er angefangen, von seiner Kindheit und der Verfolgung im Nationalsozialismus zu erzählen. In unserem Digitalen Salon wird Joop Caneel von seinem Leben und Überleben berichten. Er wird auch darüber sprechen, welche Begegnungen und Erfahrungen er bei seinen zahlreichen Zeitzeugengesprächen gemacht hat und was die Erinnerung an dieses beispiellose Menschheitsverbrechen in unserer Zeit bedeutet.

Die Gamaraal Foundation, die von Anita Winter gegründet wurde, unterstützt Holocaustüberlebende und ist im Bereich der Holocaust Education engagiert. Die preisgekrönte Ausstellung The Last Swiss Holocaust Survivors wurde weltweit gezeigt und ist in 26 Sprachen übersetzt worden. Anita Winter berichtet über die heutige Situation der Überlebenden in der Schweiz.

  • Joop Caneel, Kilchberg, Schweiz
  • Anita Winter, Präsidentin der Gamaraal Foundation, Zürich, Schweiz
  • Matteo Schürenberg, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (Moderation)

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    Der Digitale Salon ist ein Format von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, in dem historische, politische und gesellschaftliche Themen aufgriffen werden. Die Veranstaltung wird durch das Programm Citizens, Equality, Rights and Values Programme (CERV) der Europäischen Kommission gefördert, das unter anderem Projekte zu den Themen Gleichstellung, Teilhabe und Gewaltprävention unterstützt und durch eine Ko-Finanzierung des EU-Programmes Erasmus+ realisiert.