Gemeinden entsenden Freiwillige in ihr Jahr mit ASF

Auch in diesem Spätsommer bereiten sich die angehenden Freiwilligen auf ihren Freiwilligendienst mit Aktion Sühnezeichen vor. Bevor sie in das Auslandsjahr starten, werden sie am 7. September in zahlreichen Kirchengemeinden in Berlin und Brandenburg entsendet. Angehörige, Bekannte und Interessierte an der ASF-Arbeit sind dazu herzlich eingeladen.

Pfarrerin segnet junge Freiwillige im Gottesdienst in Berliner Kirche. Kerzen und Bibel auf dem Altar. Lichtstrahl.
Bild: ASF

Jedes Freiwilligenjahr beginnt mit einem Vorbereitungsseminar. Die Freiwilligen, die #mitASF aus Deutschland in verschiedene Länder Europas, in die USA und nach Israel gehen bereiten sich gemeinsam in Hirschluch bei Storkow südöstlich von Berlin vor. In Kleingruppen, Workshops, Exkursionen und persönlichen Reflexionsrunden tauschen sie sich aus, erfahren mehr über ihren Dienst und setzen sich mit den NS-Verbrechen, Erinnerungskultur und heutiger Verantwortung auseinander. Am Sonntag geht es dann in kleineren Gruppen in knapp vierzig Kirchengemeinden in Berlin: Von der Potsdamer Oberlinkirche über die Gemeinden in Schlachtensee, Lichterfelde und Dahlem, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und St. Ludwig Kirche, den Berliner Dom, die Friedenskirche der Stephanus Stiftung, die Laurentiuskirche in Spandau und viele weitere Gemeinden.

Die Freiwilligen stellen sich und ihre Pläne für das Jahr vor und stehen nach dem Gottesdienst für Fragen bereit. Neben dem geistlichen und persönlichen Segen können die Gemeinden die Freiwilligen auch in Form einer Patenschaft durch ihr Jahr begleiten und finanziell mit tragen.

Übrigens, während die neuen Freiwilligen demnächst starten, können sich ihre künftigen Nachfolger*innen schon für einen Freiwilligendienst bewerben, der dann im September 2026 beginnt.