Aufstehen gegen Terror, Hass und Antisemitismus: in Solidarität und Mitgefühl mit Israel

Kundgebung

Der Angriff der Hamas auf Israel ist menschenverachtend, der Hass im Netz und auf der Straße gegen jüdisches Leben erschreckend. ASF steht an der Seite der Menschen in Israel und der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland. ASF ruft zu Solidaritätsaktionen in Berlin und anderswo auf.

Der Angriff der Hamas auf Israel ist menschenverachtend. Terroristen, die hunderte feiernde Menschen auf einem Festival niederschießen, die in einem Kibbuz von Haus zu Haus gehen und Männer, Frauen und Kinder hinrichten, sexualisierte Gewalt als Waffen einsetzen oder Geiseln, darunter Kinder und alte Menschen, in den Gazastreifen verschleppen und verhöhnen – nie zuvor erfuhr Israel eine solch menschenverachtende Gewalt und Brutalität. Seit der Shoah wurden an einem Tag noch nie so viele Jüdinnen und Juden ermordet.

Die terroristischen Angriffe gegen Israel sind nicht zu rechtfertigen. Die Terroristen handeln nicht im Interesse der palästinensischen Bevölkerung und können sich auch nicht auf ihr Leid berufen, sondern morden nur für ihre eigene Ideologie und ihren antisemitischen Hass. Ihr Ziel ist die Vernichtung des Staates Israel und aller Jüdinnen und Juden auf der Welt.

Auch in Deutschland bedrohen offener Antisemitismus und Gewalt, aber auch Stillschweigen und kaltherzige Relativierungsversuche breiter Kreise und verschiedener Milieus jüdisches Leben.

Wir stellen uns am kommenden Sonntag, den 22. Oktober, in Berlin vor dem Brandenburger Tor mit einer Kundgebung an die Seite der Menschen in Israel und aller weiteren Opfer der Hamas. Ihnen gegenüber wollen wir unser Mitgefühl und unsere uneingeschränkte Solidarität ausdrücken.

Gemeinsam treten wir für eine offene und tolerante Gesellschaft ein, für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit! Wir tun das insbesondere in Solidarität mit der Bevölkerung Israels, die diese Werte teilt. Extremistisches und radikalfundamentalistisches Gedankengut nehmen wir nicht hin – genauso wenig wie pauschale islamfeindliche Kritik. Weil jüdisches Leben angegriffen und gefährdet ist, stellen wir uns solidarisch an die Seite der Jüdinnen und Juden.

Zeigen wir, dass die große Mehrheit der Menschen in unserem Land gegen Antisemitismus, Terror und Hass aufsteht, solidarisch mit Israel ist. Wir unterstützen eine zwischen Israel und den Palästinensern im Einvernehmen beschlossene Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.

ASF unterstützt den Aufruf zur Kundgebung eines breiten Bündnisses aus Politik, Religionsgemeinschaften und Gesellschaft. Wir treffen uns vor der Kundgebung um 13:45 vor dem Hotel Adlon.

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