ASF-Weggefährt*innen, Sommerlager, Ungarn

Wir erinnern an Heinz Gottschalk

Heinz Gottschalk war zeitlebens tatkräftig und hilfsbereit. In seiner Kirchengemeinde wie in den vielen Sommerlagern mit ASF in Ungarn. So half er vielen Menschen, darunter den Kriegsflüchtlingen aus Jugoslawien, die in den 1990er-Jahren bei Budapest einen Unterschlupf fanden.

Zwei junge Frauen beim Schälen von Kartoffeln im Freien auf dem Boden.
Sommerlager 1993 in Erőspuszta, Ungarn

Bereits im Seniorenalter erfuhren Heinz Gottschalk und seine Frau Helga von den Sommerlagern, die bereits seit Anfang der 1990er-Jahre die Aufnahme bosnischer Flüchtlinge aus Jugoslawien in einem diakonischen Heim bei Budapest unterstützen. Sie setzten ab 1997 diese Arbeit in Erőspuszta über ein Jahrzehnt hinweg fort. Halfen bei der Instandsetzung und dem Ausbau der Unterkünfte, bei Angeboten für die Kinder und später, als die meisten Geflüchteten weiterziehen konnten, bei der Betreuung von älteren Menschen, die nun dort einen Ruhesitz gefunden hatten. Von handwerklichen Arbeiten über Freizeitangebote bis hin zu Spendensammlungen gehörten viele Aufgaben zu diesem unermüdlichen Engagement. Das Ehepaar Gottschalk war dabei mit seiner Hilfsbereitschaft, praktischem Organisationstalent und offener Warmherzigkeit gegenüber ganz unterschiedlichen Menschen der Mittelpunkt jeder Begegnung.

Am 25. Mai ist nun nach Helga auch Heinz Gottschalk gestorben. Wir erinnern beide in Dankbarkeit.

In einem zeichen-Artikel „Abschied von Erőspuszta“ (zeichen 01/2009; S. 28) beschreiben beide ihr Engagement.