• ASF-Salon

Video: Digitaler Salon – Christliche extreme Rechte?

Ein Gespräch mit Autor*innen des Buches „Topoi und Netzwerke der religiösen Rechten“

Die in rechtsextremen Kreisen populäre Parole von der „Rettung des christlichen Abendlandes“ macht es deutlich: Führende Ideolog*innen der „Neuen Rechten“ greifen gezielt auf (pseudo)-christliche Motive zurück, um Weltanschauungen wie Nationalismus, Antisemitismus, Rassismus, oder Antifeminismus zu begründen und zu untermauern. Das Christentum fungiert in der extremen Rechten vor allem als identitäre Markierung der Zugehörigkeit zur Mehrheitsgesellschaft. Dieses Phänomen lässt sich in verschiedenen westlichen Gesellschaften beobachten, in diesem ASF-Salon wurde ein Fokus auf die europäische Dimension gelegt.

Karoline Ritter (Universität Greifswald), Dr. Hans-Ulrich Probst (Universität Tübingen) und Dr. Philine Lewek (Universität Erlangen) sind Herausgeber*innen und Autor*innen des neu erschienen Sammelbandes „Topoi und Netzwerke der religiösen Rechten“. Sie diskutierten im ASF-Salon unter der Moderation von Henning Flad (Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus) über die konstituierenden Elemente der Verbindung von Rechtsextremismus und Christentum und zeigten auf, warum alle, die die extreme Rechte verstehen wollen, auch ihre religiösen Verknüpfungen in den Blick nehmen sollten.

Eindrücke aus dem Digitalen Salon

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Einige Impressionen und Diskussionspunkte des Digitalen Salons im Rückblick.