Auf den Spuren der Opfer von Zwangsarbeit
Fotoausstellung über ein ASF-Sommerlager
An diesen zweiwöchigen Study Camps nahmen internationale Freiwillige aus Argentinien, Belarus, Katalonien, Deutschland, Italien, Mexiko, Russland, Serbien, Spanien, der Türkei und den Vereinigten Staaten teil. Die Teilnehmenden lebten und kochten zusammen, tauschten Ideen aus und führten lebhafte Diskussionen über die Geschichte der NS-Zwangsarbeit und darüber, wie die Erinnerung an den Krieg in ihren eigenen Ländern bewahrt wird.
Im Rahmen des Projekts erkundeten die Freiwilligen verschiedene Orte in Berlin auf der Suche nach Spuren und Zeugnissen von NS-Zwangsarbeit. Sie untersuchten, wie diese Orte durch den Zweiten Weltkrieg und sein Zwangsarbeitssystem geprägt wurden.
Die Teilnehmenden hatten die teils in Vergessenheit geratenen Orte zusammen mit dem Fotografen Giovanni Lo Curto besucht, der sie auch in der Entwicklung ihrer Fotoreihen eng begleitet hat.
Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Einblicke aus dem digitalen Projekt und bietet eine persönliche Sicht auf die Geschichte aus der Perspektive der Teilnehmenden.Die Ausstellung wird bis zum 15. März 2026 im Epilograum der Dauerausstellung des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit gezeigt. Die vollständigen Fotoreihen sind hier online einsehbar.