Führung durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

ASF auf Erkundung

Die frühe Phase des NS-Terrors findet bis heute oft wenig Beachtung, dabei gibt es bundesweit überall Lokalgeschichte, die es dazu zu entdecken gilt. Wie in Berlin-Köpenick, wohin die nächste ASF auf Erkundung geht. Ein spannender Gedenkort, deren Erhalt und Entwicklung noch immer nicht gesichert ist.

Treffpunkt: vor der Gedenkstätte in der Puchanstraße

Wir bekommen eine Führung durch die Gedenkstätte. Es geht dieses Mal um die frühe Phase der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Die Ereignisse vom 21. bis 26. Juni 1933 in Köpenick stehen exemplarisch für die gewaltsame Konsolidierung der NS-Herrschaft. Neben politischen Gegnern – Sozialdemokrat*innen, Gewerkschafter*innen und Kommunist*innen – waren von Beginn an auch in Köpenick jüdische Menschen dem Terror ausgesetzt. In historischen Räumen des ehemaligen Amtsgerichtsgefängnisses befasst sich die Ausstellung mit den Ereignissen im Juni 1933 einschließlich der Vor- und Nachgeschichte.

Die Gruppengröße ist auf 25 Teilnehmer*innen begrenzt. Wir bitten bis spätestens 5. Juni 2026 um eine verbindliche Rückmeldung für die Teilnahme an dieser Erkundung.

Mehr zur Initiative und Petition „Rettet die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche“ hier: https://innn.it/rettet-die-gedenkstaette

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    ASF auf Erkundung ist ein Format von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, bei dem Interessierte sich auf Exkursionen zu historischen, politischen und gesellschaftlichen Themen in Berlin und Umgebung begeben. Die Veranstaltungsreihe wird durch eine Ko-Finanzierung des EU-Programmes Erasmus+ realisiert. Die Europäische Union finanziert dieses Vorhaben, die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.