ASF-Studienreise nach Leipzig

200 Jahre Leipziger Geschichte

Die Studienreise wird sich mit Geschichte und Kultur Leipzigs in den letzten zwei Jahrhunderten befassen.

Auf dem Plan stehen eine Auseinandersetzung mit der napoleonischen Besatzung und deren Rezeption durch nachfolgende Regime anhand des Völkerschlachtdenkmals.

Das Thema NS-Zwangsarbeit wird bei einer Exkursion zur Ausstellung über die HASAG-Werke und die Aufarbeitung dieser Geschichte in einem Gespräch mit der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus behandelt werden.

Sich tradierende Formen der Ausgrenzung und Verfolgung über die verschiedene Staatsformen werden anhand des Projekts Reibeckstraße 63, am Ort der ehemaligen Leipziger Arbeitsanstalt thematisiert.

In Leipzig bieten sich zudem Gespräche, teilweise verbunden mit Besichtigungen, zu zeitgenössischen Entwicklungen an, wie dem Herbst 1989 und die Veränderungen in Leipzig durch die deutsche Einheit. Akteuren aus Kirche und Gesellschaft sowie von  der ASF-Regionalgruppe in Leipzig werden Gesprächspartnerinnen und -partner sein.

Trotz des umfangreichen Programms soll ein wenig Zeit für eigenes Entdecken bleiben.

Die Kosten für die Reise müssen von den Teilnehmenden vollständig selbst getragen werden.

Es stehen Hotelzimmer in zentraler Lage für 81 € im Einzel- und 101 € im Doppelzimmer zur Verfügung.

Anmeldungen und Rückfragen bitte richten an: Dr. Thomas Lutz (thomas.lutz@asf-ev.de).

Eindrücke von Programmpunkten der ASF-Studienreise

Foto: RealPixelStreet
Foto: Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Foto: LeipzigTravel
Foto: Krzysztof Golik