Auf den Spuren der Opfer von Zwangsarbeit – Fotoausstellung über ein Sommerlager
An diesen zweiwöchigen Study Camps nahmen internationale Freiwillige aus Argentinien, Belarus, Katalonien, Deutschland, Italien, Mexiko, Russland, Serbien, Spanien, der Türkei und den Vereinigten Staaten teil. Die Teilnehmenden lebten und kochten zusammen, tauschten Ideen aus und führten lebhafte Diskussionen über die Geschichte der NS-Zwangsarbeit und darüber, wie die Erinnerung an den Krieg in ihren eigenen Ländern bewahrt wird.
Im Rahmen des Projekts erkundeten die Freiwilligen verschiedene Orte in Berlin auf der Suche nach Spuren und Zeugnissen von NS-Zwangsarbeit. Sie untersuchten, wie diese Orte durch den Zweiten Weltkrieg und sein Zwangsarbeitssystem geprägt wurden.
Unter der Anleitung des Fotografen Giovanni Lo Curto lernten die Teilnehmenden, Fotografie als Mittel der historischen Erforschung und des Ausdrucks zu nutzen. Sie entwickelten ihre eigenen visuellen Geschichten, die ihre persönlichen Perspektiven auf das Erbe der nationalsozialistischen Zwangsarbeit widerspiegeln.
Diese Ausstellung präsentiert ausgewählte Einblicke aus dem digitalen Projekt und bietet eine persönliche Sicht auf die Geschichte aus der Perspektive der Teilnehmenden.