• Klare Kante gegen Rechts

Deine Stimme für Demokratie und Menschenwürde

ASF und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) setzen ihre Kampagne fort. Vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern sie mit zahlreichen Partnerorganisationen aus Zivilgesellschaft und Kirchen dazu auf, nicht nur wählen zu gehen, sondern sich angesichts des Rechtsrucks aktiv für unsere Demokratie im Sinne der Menschenwürde und eines geeinten Europas einzusetzen. Vor Ort engagieren sich mit ASF und BAG K+R zahlreiche Ehrenamtliche in ASF-Regionalgruppen oder Kirchengemeinden, einige von ihnen kommen im Rahmen der Kampagne zu Wort.

Frau ruft in Megafon, Text: Deine Stimme für Demokratie und Menschenwürde, Kampagne Wählen Gehen von ASF und BAG K+R.

Einfach ein Kreuzchen machen, reicht nicht – es geht darum, dass wir uns alle tagtäglich für eine offene und solidarische Gesellschaft einsetzen. Auf die beispiellosen NS-Verbrechen gegen die Menschheit wurde im Grundgesetz der Schutz der Menschenwürde an erster Stelle gesetzt. Als Zweck und Ziel einer friedlichen Bundesrepublik in einem geeinten Europa.

Nur, wenn sich alle in ihrer Unterschiedlichkeit gleichberechtigt einbringen können, hat dieses Land und dieser Kontinent eine Zukunft.

Die Wahlen finden in besonderen Zeiten statt – wir alle sind gefordert von Krisen und Sorgen. Doch Rassismus und Demokratiefeindschaft sind keine Lösungen für Probleme – sie machen sie nur schlimmer. Wir sagen deutlich: Extrem rechte Parteien zu wählen, heißt antidemokratische und menschenverachtende Kräfte zu stärken. Kräfte, denen Menschenrechte und Verfassungen nichts gelten, die große Teile der Bevölkerung vom gesellschaftlichen Leben ausschließen und gar des Landes verweisen wollen.

„Deine Stimme für Demokratie und Menschenwürde“

Demokratie lebt von Auseinandersetzung und Meinungsstreit – nicht aber von Hass und Hetze.

Wir rufen dazu auf zu wählen für

  • Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
  • eine offene und solidarische Gesellschaft
  • transparente und unbestechliche Parteien
  • europäischen und internationalen Zusammenhalt

Auf europäischer Ebene, weil es verantwortungsvolle und solidarische Antworten auf die Klimakrise, Fluchtbewegungen und die Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine braucht.

Auf Bundesebene, weil hier der Schutz und die Perspektiven unserer Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und des sozialen Gemeinwesens verhandelt und gestaltet werden.

Auf Landesebene, weil Rechtsextreme keinen Einfluss auf Schulunterricht, Landespolizei oder die Ernennung von Richter*innen gewinnen dürfen.

Auf kommunaler Ebene, weil es auch in Zukunft ein demokratisches, nachbarschaftliches und solidarisches Miteinander braucht.

Sprechen Sie mit Ihrer Familie, mit Ihren Bekannten und Freund*innen darüber: Demokratie und Menschenwürde müssen in der Wahlkabine geschützt werden.

“Während des Friedensdienstes mit ASF habe ich die tiefen Spuren von menschlicher Gewalt in den Erzählungen von Überlebenden der Shoah und ehemaligen Zwangsarbeitenden erfahren. Wir haben es auch bei den bevorstehenden Wahlen in der Hand: Als Demokrat*innen müssen wir der Geschichtsvergessenheit und den neuen Formen von Nationalismus samt all seiner Gewaltbestrebungen eine Kraft entgegensetzen. Alle Stimmen für die Demokratie und die Würde eines jeden Menschen!”

Dr. Hans Probst, Universität Tübingen

„Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz gehen Hand in Hand. Ohne das Eine wird das Andere nicht funktionieren. Dank unserer Demokratie haben wir die Chance, mitzuentscheiden, welchen Weg Baden-Württemberg dabei geht. Mit deiner Stimme kannst du einen Beitrag dazu leisten, dass hier alle Menschen in einer gerechten und guten Atmosphäre leben. Deshalb am 8. März wählen gehen und auch danach aktiv in der Politik mitarbeiten – für eine gute Zukunft für alle!“

ASF-Regionalgruppe Heidelberg-Mannheim

„Demokratie steht für MeinungsVIELFALT und gesunden Wettbewerb. So entstehen tragfähige politische Lösungen. Das ‚Schwarz-Weiß-Denken‘ von Extremisten und Rechtsautoritären ist mir zutiefst fremd. Es hilft auch nicht, sondern spaltet nur unsere Gesellschaft. Deshalb geht unbedingt zur Wahl und wählt das Miteinander.“

Pfr. Markus Risch, Superintendent des Evangelischen Kirchkreisses Simmern-Trarbach