Freiwillige reisen gut vorbereitet in die Länder aus
Auf dem vollen Programm standen zunächst Kleingruppen, in denen die angehenden Freiwilligen sich über ihre Erwartungen, die Tätigkeiten und den Freiwilligenalltag in einem anderen Land austauschten. Ehemalige Freiwillige brachten dabei als Teamer*innen ihre Erfahrungen ein. Thematisch setzten sich die Freiwilligen mit dem Gründungsaufruf und dem Wandel der Freiwilligenarbeit von ASF auseinander und diskutierten mit der Geschäftsführung zu den aktuellen Aktivitäten und Positionen von ASF.
Bei Exkursionen besuchten die Freiwilligen verschiedene Gedenkorte von ASF-Partnerorganisationen, wo sie sich unter anderem mit NS-Zwangsarbeit, jüdischer Geschichte, dem Völkermord an Sinti* und Roma* oder dem Vernichtungskrieg im östlichen Europa beschäftigten.
Am Sonntag zur Seminarmitte besuchten kleinere Freiwilligengruppen Gottesdienste in rund 40 Kirchengemeinden in Berlin und Brandenburg. Ob im Berliner Dom, der Gedächtnis-, Herz Jesu oder Marienkirche, dem Oberlinhaus und dem Stephanus-Stift oder in vielen weiteren Gemeinden von Spandau, Schlachtensee, Lichterfelde und Dahlem über die Friedenskirche in Charlottenburg, Gemeinden in Tempelhof, Kreuzberg und Neukölln bis zu Gottesdiensten in Lichtenberg und Fürstenwalde: überall entsendeten die Gemeinden zusammen mit Angehörigen und Weggefährt*innen von ASF die Freiwilligen mit den besten Wünschen. Dabei übernahmen viele von ihnen eine Patenschaft für die Freiwilligen, um sie persönlich in ihrem Engagement zu unterstützten und das Auslandsjahr über zu begleiten. In persönlichen Berichten erfahren die Patinnen*Paten direkt von Freiwilligen über den Alltag und ihre Erlebnisse. Hier stellen sich die Freiwilligen vor und können immer noch Patenschaften übernommen werden: www.asf-ev.de/freiwilligenpatenschaft
Auch auf dieser Website, in unserem Newsletter oder unserem Magazin zeichen werden wir bald wieder Freiwilligenstimmen aus den Ländern mit ersten Erfahrungsberichten einfangen.
Eindrücke aus dem Vorbereitungsseminar
Das Programm war wieder abwechslungsreich: Kleingruppen, Workshops, Spiele und Exkursionen.